27. Dreikönigsturnier Bornheim

Gleich zu Beginn des neuen Jahres fand die 27ste Auflage des Dreikönigsturniers in Bornheim statt. Durch die guten Vorsätze zum Jahreswechsel (und die geringe Entfernung) motiviert nahmen auch sechs Karlsruher Spieler an diesem Turnier teil, wobei Robin (durch eine Wildcard) im A-Feld starten durfte und Pascal den 1. SCK im B-Feld repräsentierte. Die übrigen vier (Matze, Andi, Nico und Enni) spielten im 32er D-Feld, das nicht voll besetzt war.

Robin trat in der ersten Runde gegen seinen Trainer Patrick Gässler an und machte – unterstützt von Familie und Vereinskameraden – ein gutes Spiel. Die Führung und den Satzball im ersten Satz konnte er leider nicht nutzen, kämpfte sich jedoch im zweiten Satz zurück und erzielte den Ausgleich in Sätzen (10:12, 11:8) . Es folgte ein umkämpfter dritter Satz, in dem Robin sich durch einige Entscheidungen des Schiedsrichters aus der Ruhe bringen ließ und 7:11 unterlag. Leider musste er sich auch im vierten Satz knapp mit 9:11 geschlagen geben, sodass die Zuschauer nicht den erhofften fünften Satz sehen durften. Im zweiten Spiel konnte Robin den Klassenunterschied zu seinem Kontrahenten durch zwei klare Sätze deutlich machen (11:5, 11:3). Den dritten Satz nahm er etwas zu leicht, konnte jedoch auch diesen in der Verlängerung mit 12:10 für sich entscheiden. In der dritten Partie des Tages konnte Robin einmal mehr seine Wildcard rechtfertigen, denn das Spiel gegen den Bundesligaspieler Florian Silbernagel konnte Robin in vier Sätzen für sich entscheiden (8:11, 11:4, 11:7, 11:1). Am Sonntag sollte er demnach im „Trostrundenfinale“ um den 9. Platz spielen.

Auch Pascal startete am ersten Turniertag mit einer Niederlage; er unterlag dem späteren Feldgewinner Jan Siegle in drei Sätzen (11:6, 11:5, 11:7). Im zweiten Spiel versuchte Pascal seinen Gegner durch ein hohes Tempo zu besiegen. Dieser schaffte es jedoch den Druck zu erwidern und Pascal in drei Sätzen zu schlagen (6:11, 3:11, 8:11). Es folgte das dritte Spiel des Tages und eine erneute, aber sehr knappe, 0:3 Niederlage (9:11, 10:12, 9:11), sodass er im letzten Spiel um Platz 15 spielt.

Durch ihre gute Setzung im D-Feld hatten Matze und Andi ein Freilos in der ersten Runde; Nico und Enni mussten gleich zu Beginn ran: Nico unterlag seinem ersten Gegner in drei Sätzen (3:11, 6:11, 5:11), sodass er als einziger Karlsruher in die Trostrunde kam, denn Enni konnte sein erstes Spiel für sich entscheiden (11:7, 11:8, 11:8). Andi und Matze bekamen es in ihren ersten Spielen mit je einem der Brüder Friedewald zutun, gegen die keiner der beiden Karlsruher einen Satz für sich entscheiden konnte. Für Enrico lief es besser: er gewann auch sein zweites Spiel in drei Sätzen (11:6, 11:3, 11:3). Nico hatte weger der Setzung in der zweiten Runde ein Freilos und konnte am Abend sein zweites ausgetragenes Spiel 3:0 für sich entscheiden (11:6, 11:5, 11:7), sodass er am nächsten Tag um die Plätze 17-20 spielt.

Andi und Matz trafen nach ihren Niederlagen in der dritten Runde aufeinander. Im Duell der Vereinskollegen hatte Andi die Nase vorne und gewann 11:6, 12:10, 11:7. Durch diesen Sieg mischte Andi noch um den 9ten Platz mit. Matze hatte nach zwei Niederlagen Aussicht auf den 13ten Platz. Enrico konnte unterdessen sein Viertelfinale im fünften Satz gewinnen und zog somit ins sonntags stattfindende Halbfinale ein.

Am frühen Sonntagmorgen spiele Nico gegen den Erstrundengegner von Enni, dem er – vom Vortag erschöpft – 0:3 unterlag (3:11, 7:11 11:13). Im letzten Spiel (um den 19ten Platz) gab es einen Fünf-Satz-Thriller, in dem sich Nico leider geschlagen geben musste (4:11, 11:3, 7:11, 11:7 und 11:5) und es schlussendlich nur für den 20sten Platz reichte.

Matze schlug seinen ersten Gegner durch seine Präsenz, denn der Kontrahent trat sonntags nicht mehr an. Im letzten Spiel ging es darum 13ter zu werden, was ihm aber durch einen laufstarken Gegner verwehrt blieb – 14ter Platz also für Matze.

Für Andi begann der Sonntag nicht zufriedenstellend, denn er musste sich in seinem ersten Spiel nach vier engen Sätzen geschlagen geben (6:11, 11:9, 8:11, 10:12); eine Begegnung die auch anders hätte ausgehen können. Zum Abschluss des Turniers konnte er einen Sieg (7:11, 11:6, 11:4, 11:9) und damit den 11ten Platz einfahren.

Im Halbfinale des D-Feldes spielte Enni gegen den jüngsten der Schoor-Brüder, der nichtsdestotrotz eine Nummer zu groß für ihn war. Er unterlag in drei Sätzen 3:11, 11:13, 6:11. Auch im Spiel um Platz 3 konnte Enrico keinen Satz landen (10:12, 2:11, 7:11) und verpasste so den Sprung auf das Treppchen.

Pascal schloss mit einem klaren Sieg im letzten Spiel als 15ter im B-Feld ab (11:6, 11:6, 11:1).

Im Trostrundenfinale des A-Felds sicherte sich Robin den ersten Satz gegen Johannes Thürauf (11:5), unterlag im darauffolgenden Satz jedoch deutlich (3:11). Vom Ehrgeiz gepackt spielte Robin zwei Sätze auf Augenhöhe, bei denen ihm beide Male das letzte Quäntchen Glück fehlte und er sich jeweils 11:13 geschlagen geben musste und dieses deutsche Ranglistenturnier als 10ter abschloss.

Einen Artikel des DSQV kann hier abgerufen werden und alle Ergebnisse des 27. Dreikönigsturniers in Bornheim findet ihr unter: http://www.tournamentsoftware.com/sport/draws.aspx?id=6E03007E-E1BC-49EA-B378-0BBEE17B534D

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